Bewerberüberprüfung Mittels Internet. Ergebnisse Einer Experimentellen Untersuchung**
Zeitschrift für Personalforschung - Band 24 Nr. 1, Januar 2010
Brecht-Heitzmann, Holger
Angeknüpft als:Zeitschrift für Personalforschung - Band 24 Nr. 1, Januar 2010
Brecht-Heitzmann, Holger
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Bewerberüberprüfung Mittels Internet. Ergebnisse Einer Experimentellen Untersuchung**
1. Hintergrund und Stand der Forschung
Mitte 2007 führten das Magazin Wirtschaftswoche und der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) eine Befragung unter Personalberatern durch. Unter anderem sollte festgestellt werden, ob und in welchem Umfang Internetmethen wie etwa Suchmaschinen und Social-Network-Portale bei der Bewerberauswahl eingesetzt werden. 34 % der Befragten nutzten demnach das Internet, um weitere Informationen über die Hintergründe der Bewerber zu sammeln. In der Folge griffen eine ganze Reihe weiterer Tagesmethen das Thema auf. Die Schlussfolgerung lautete, man müsse auf seine googlability Acht geben, um bei der Bewerbung keine Nachteile zu erleiden. So könnten etwa freizügige Partybilder, eingestellt bei Diensten wie StudiVZ oder Facebook, zu unangenehmen Konfrontationen im Vorstellungsgespräch fuhren.Weitere Befragungen folgten. Zu nennen ist insbesondere eine "Umfrage zu Haltung und Ausmaß der Internetnutzung von Unternehmen zur Vorauswahl bei Personalentscheidungen", die im Juli 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt wurde (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und V...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes