Kündigungsschutz Und Allokative Effizienz Des Arbeitsmarktes. Workshop Der Arbeitsrechtlichen Professuren Der Juristischen Fakultät Der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Und Des Zentrums Für Sozialforschung Halle

Industrielle BeziehungenBand 13 Nr. 1, Januar 2006

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Auszug


Kündigungsschutz Und Allokative Effizienz Des Arbeitsmarktes. Workshop Der Arbeitsrechtlichen Professuren Der Juristischen Fakultät Der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Und Des Zentrums Für Sozialforschung Halle

am 18. und 19. November 2005 in Halle (Saale)

Das Arbeitsgespräch zum Thema Kündigungsschutz und allokative Effizienz des Arbeitsmarktes hat - nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Kündigungsschutzüberlegungen der neuen Regierung - eine hohe aktuelle Bedeutung. Laut des Koalitionsvertrages von CDU, CSU und SPD vom 11. November 2005 soll das Kündigungsschutzrecht mit dem Ziel weiterentwickelt werden, zu mehr Beschäftigung beizutragen sowie die Schutzfunktion des Kündigungsschutzes fur bestehende Arbeitsverhältnisse nachhaltig zu sichern. Dazu soil auch eine Wartezeit von bis zu 24 Monaten als Probezeit vereinbart werden können. Ziel ist, die Flexibilität des Arbeitsmarktes zu erhöhen, um die Arbeitslosigkeit zu senken.

Bisherige Studien weisen jedoch darauf hin, dass eine Deregulierung des Kundigungsschutzes keinen signifikanten Einfiuss auf die Höhe der Beschäftigung hat. Die Studie der OECD (1999) hat im internationalen Vergleich deutlich gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen der Stärke des Kündigungsschutzes und dem Beschäftigungsniveau nicht nachgewiesen werden kann. In manchen Fällen wird nur die Struktur von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sowie deren Dynamik im Hinblick auf Outsider ...

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