Reaktionen Auf Ablehnungsschreiben an Bewerber: Das Beispiel 'Eisschreiben'**
Zeitschrift für Personalforschung › Band 20 Nr. 4, Oktober 2006
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Zeitschrift für Personalforschung › Band 20 Nr. 4, Oktober 2006
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In recent years the applicants' perspective has attracted increasing attention in research on personnel selection. But there is still a lack of research on the reactions of rejected applicants. According to preliminary evidence, rejection letters can have a negative impact on the organization which rejects applicants (e.g. low propensity to recommend the organization as an employer or negative attitude towards the organization's products). The current article reports several research results on rejection letters and then presents an experiment that analyses the effects of an announcement to rejected applicants that their resumes will be included in an applicant or talent pool in order to contact them in the future (a so-called ice letter). Results show that applicants are more positive towards ice letters than standard rejection letters and that this has a positive influence on their attitudes towards the organization. According to the results of our study, organizations can expect more positive applicant reactions if they develop applicant pools.
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Auszug
Reaktionen Auf Ablehnungsschreiben an Bewerber: Das Beispiel 'Eisschreiben'**
1. Einleitung
Auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Situation müssen derzeit (= in den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende) insbesondere in Deutschland von Unternehmen viele qualifizierte Bewerber für eine Stelle abgelehnt werden. Aus berufseignungsdiagnostischer Perspektive mag dies vordergründig begrüßenswert sein, verringert sich doch die Wahrscheinlichkeit einer für die Organisation unerwunschten Fehlentscheidung unter solchen Bedingungen - Basisrate und Selektionsquote sind beide hoch - ganz erheblich (vgl. bereits Brogden 1949). Üblicherweise wird dabei den abgelehnten Bewerbern von Organisationsseite kaum Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl es hierfür durchaus Argumente gibt. So wird sich aufgrund der demografischen Entwicklung das Angebot an qualifizierten Kandidaten in wenigen Jahren wieder verringern. Spätestens für das Jahr 2010 wird mit einem Bewerbermangel zu rechnen sein (König/Wendt/Weitzel/ Keim/Westarp 2005). Vereinfacht ausgedrückt: ein Kandidat, der heute abgelehnt wird, könnte schon morgen (oder übermorgen) als Mitarbeiter von Interesse sein.Der vorliegende Beitrag befasst sich zunächst mit der Frage, welche Argumente es im Einzelnen gibt, sich mit den Auswirkungen der Ablehnung von Bewerbungen zu befassen. Dabei soil unter anderem untersucht werden, welche Rolle nach einer Ablehnung die von den Bewerbern wahrgenommene Gerechtigkeit spielt. Diese Überlegungen werden dann herangezogen, um zu untersuchen, welchen Einfluss die Art der Formulierung eines Absageschreibens auf die Reaktionen von Bewerbern hat.2. Reaktionen auf eignungsdiagnostisch...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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