Betriebsrat: Ein Sammelbecken Für Zukurzgekommene?
Industrielle Beziehungen › Band 15 Nr. 2, April 2008
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Betriebsrat: Ein Sammelbecken Für Zukurzgekommene?
Hubert Schnabel stellt generalisierend die These auf, dass "der" Betriebsrat unvertretbar hohe Kosten verursacht und aus wirtschaftlichen Gründen deshalb eine Fehlkonstruktion sei. Eine solche These ist nichts Ungewöhnliches. Viele haben sie schon aufgestellt. Aufhorchen lässt aber, dass Schnabel meint, ihre Gültigkeit durch einen einzigen empirischen Fall begründen und somit die Ergebnisse der ökonotmetrischen Effektivitätsforschung zum Betriebsrat infrage stellen zu können. Dass dies methodologisch ausgeschlossen ist, muss nicht eigens betont werden. Der Ökonometrie hat Schnabel wenig zu bieten. So fällt es Bernd Frick auch nicht schwer, die Regeln der Kunst dagegen zu halten.
Ebenfalls ohne Neuigkeitswert sind die generalisierten Deutungsmuster Schnabels zur Begründung der ökonomischen Schädlichkeit des Betriebsrats, nämlich: er schränkt die unternehmerische Freiheit ein, erschwert Personaldispositionen; verursacht hohe Kosten und verzögert Entscheidungen. Das Negativurteil wird ausgeweitet auf das Überborden "institutioneller Verkrustungen eines überregulierten Arbeit...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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