Intrapreneurship in Der Beruflichen Erstausbildung: Versuch Einer Begrifflichen Klärung Und Operationalisierung**
Zeitschrift für Personalforschung › Band 22 Nr. 3, Juli 2008
Angeknüpft als:
Zeitschrift für Personalforschung › Band 22 Nr. 3, Juli 2008
Angeknüpft als:Zusammenfassung
There has been an increasing interest in the phenomenon of "intrapreneurship" (entrepreneurial oriented employees) in the last few years both in research and practice. This paper describes a model of intrapreneurship in the vocational training of young adults which consists of the following dimensions: personal initiative, innovation orientation, need for achievement, social competence, training-specific "jobability", training-specific autonomous activity. The results show a clear empirical confirmation of the postulated factorial structure.
Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Auszug
Intrapreneurship in Der Beruflichen Erstausbildung: Versuch Einer Begrifflichen Klärung Und Operationalisierung**
1. Problemstellung und Zielsetzungen
Aufgrund des zunehmenden Innovationswettbewerbs in Unternehmen ist in Praxis und Forschung seit einigen Jahren ein verstärktes Interesse an unternehmerisch orientierten Mtarbeiterlnnen, sogenannten IntrapreneurInnen, zu verzeichnen (Antoncic/Hisrich 2003; Hisrich 1990; Rauch/Frese 2000). Auch auf europäischer Ebene finden eine Reihe von Aktivitäten statt, die sich mit der beruflichen Bildung befassen und zum Ziel haben, die Zusammenarbeit in der Berufsausbildung zu stärken (Kopenhagener Deklaration 2002, Kommunique von Maastricht 2004, Kommunique von Helsinki 2006). Dabei wird der Berufsausbildung nicht nur eine Schlüsselrolle in Hinblick auf Wirtschaftswachstum und soziale Zielsetzungen zugeschrieben, sondern auch der Steigerung von Innovation im Rahmen der Vermittlung beruflicher Qualifikationen besonderes Augenmerk geschenkt. Damit in Übereinstimmung steht die Forderung der Europäischen Union nach Initiativen, die eine Verbesserung der Ausschöpfung des unternehmerischen Potentials bei jungen Menschen verfolgen (z.B. im Aktionsplan Europäische Agenda für unternehmerische Initiative 2006).Neben dem wachsenden Wettbewerbsdruck finden sich noch weitere Gründe für das große Interesse am Thema Intrapreneurship: Müller (2000) nennt z.B. die Zunahme an dezentralen oder netzwerkartigen Organisationsformen, die ein verändertes MitarbeiterInnen- und Führungsverhalten verlangen. Auch bei der Auswahl von Franchise-Nehmerlnnen wird der Suche nach Intrapreneurlnnen immer mehr Bedeutung zugemessen (Altinay 2004). Verstärkt wird der Trend zu Intrapreneurship auch dadurch, dass zahlreiche bekannte Unternehmen wie IBM, Siemens oder Daimler Chrysler in ihren Leitbildern die Förderung des internen Unternehmertums besonders hervorheben (Wunderer 2001). Wenn man darüber hinaus - wie etwa Rauch/Frese (2000) annehmen - eine Entwicklung von einer Manager- zu einer Unternehmerwirtschaft unterstellt, dann erweist sich die Forschung zur Thematik Intrapreneurship als deutlich unterrepräsentiert (Frese/Chell/Klandt 2000).All das macht deutlich, dass ein hoher Forschungsbedarf in Hinblick auf Intrapreneurship besteht: Dabei ist es wichtig, eine begriffliche Klärung herbeizuführen, weil diese eine Voraussetzung zur Bestimmung von Fördermaßnahmen sowie deren Evaluierung bildet. Insbesondere erscheint es aus dieser Sicht nötig, innovati...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Geförderte Links
ver las páginas en versión mobile | web
ver las páginas en versión mobile | web
© Copyright 2012, vLex. Alle Rechte vorbehalten.
vLex-Inhalte Deutschland
vLex durchsuchen
Für Berufstätige
Für Mitglieder