Die Beurteilung Der Personalarbeit: Informationen Mit Beschränkter Einsicht
Zeitschrift für Personalforschung › Band 20 Nr. 1, Januar 2006
Angeknüpft als:
Zeitschrift für Personalforschung › Band 20 Nr. 1, Januar 2006
Angeknüpft als:Auszug
Die Beurteilung Der Personalarbeit: Informationen Mit Beschränkter Einsicht
Systeme zur Beurteilung der Personalarbeit eines Unternehmens stehen vor grundlegenden Problemen, fur die es keine letztlich befriedigenden Losungen gibt, und zwar weder in inhaltlicher und mediodischer noch auch in methodologischer Hinsicht. Die Aufgabe selbst verliert deswegen allerdings nichts von ihrer Bedeutsamkeit. Es lohnt sich jedenfalls, die bestehenden inhaltlichen Defizite zu reduzieren, methodisch moglichst sauber zu arbeiten und den methodologischen Grenzen Aufmerksamkeit zu zollen. Der vorliegende Beitrag macht hierzu einige Vorschlage. Die allgemeinen Erorterungen werden abschlieBend exemplarisch anhand der PIX-Studie illustriert.
1. Die AufgabeDas Personalgeschehen eines Unternehmens zu beurteilen, ist nutzlich. Man tut dies gemeinhin, um die Personalarbeit zu verbessern, um sich uber die eigenen Ziele klar zu werden und gelegentlich auch, um den Erfolg seiner taglichen Arbeit sichtbar zu machen. Was lage naher, diesen Uberlegungen ein Fundament zu geben und ein System zur Beurteilung der Personalarbeit fest zu etablieren? Beim Nachdenken uber ein solches Projekt melden sich allerdings erhebliche Zweifel. Steckt der erkenntnistheoretische Bosewicht hier nur im Detail oder sitzt er nicht von allem Anfang an mit am griinen Tisch? Fuhrt nicht schon die Frage nach dem Erkenntnisgegenstand in die Irre, also die Frage danach, was uberhaupt beurteilt werden soil, das ,,Personalwesen", das ,,Personalgeschehen", ,,die Personalarbeit" eines Unternehmens oder was sonst? Dabei ist diese ,,Bestimmungsfrage" noch recht harmlos, gemessen daran, welche Fragen sich an die Zwecksetzung einer Beurteilung, an ihren Wahrheitsanspruch sowie an die Gewinnung und Verwendungsweise der Informationen knupfen. Sollte man angesichts der sich auftiirmenden Schwierigkeiten also davon ablassen, die Personalarbeit beurteilen zu wollen? Diese Schlussfblgerung geht sicher zu weit und sie ist auch angesichts der Tatsache, dass eine Beurteilung der Personalarbeit ohnehin (wenn nicht systematisch, dann eben auf der Basis sich mehr oder weniger zufallig aufdrangender Eindrucke) immer stattfmdet, nicht angebracht. Es kame also wie immer darauf an: auf die Anspriiche ebenso wie auf die Beachtung der Schwierigkeiten bei der Einlosung der Anspriiche. Hierauf will ich im Folgenden etwas naher eingehen. Dabei werde ich nicht nur methodische Probleme im engeren Sinne behandeln. Gleiche Beachtung verdienen das inhaltliche Wissen (auf das sich die Beurteilung der Personalarbeit Ja letztlich stutzen muss) und methodologische Fragen, die sich mit grundsatzlichen Fragen der Erkenntnisgewinnung befassen und damit die Grenzen des moglichen Wissens abstecken.2. Erkenntnis-AngeboteDie Frage nach der guten Personalarbeit bewegt Wissenschaft und Praxis. Im Folgenden sei in aller Kurze auf Ansatze hinge...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Geförderte Links
ver las páginas en versión mobile | web
ver las páginas en versión mobile | web
© Copyright 2012, vLex. Alle Rechte vorbehalten.
vLex-Inhalte Deutschland
vLex durchsuchen
Für Berufstätige
Für Mitglieder