Fehlerkulturen Und Innovationserfolg: Eine Vergleichende Empirische Analyse**
Zeitschrift für Personalforschung › Band 20 Nr. 2, April 2006
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Zeitschrift für Personalforschung › Band 20 Nr. 2, April 2006
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Innovation Culture is a fuzzy but well-established topic both in academic research and corporate innovation management. However, its often claimed relevance for innovation success has rarely been tested empirically. This study contributes to the literature, suggesting a focussed reconceptualization of innovation culture as the way that errors and failures are dealt with in organizations. Using empirical data from 408 product innovation projects of high-technology corporations, this study describes typical "failure cultures": The findings suggest that the common rhetoric of "error tolerance" in organizations is not quite realistic. Moreover, "error hostile" cultures do not seem to have detrimental effects on innovation success. The empirical results shed new light on the functionalities of "error (in)tolerance" in organizations, thus breaking new ground in the discourse around corporate innovation cultures.
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Auszug
Fehlerkulturen Und Innovationserfolg: Eine Vergleichende Empirische Analyse**
1. Problemstellung und Zielsetzungen
Dem Veränderungsdruck globalisierter Marktkonstellationen und beschleunigter Technologieentwicklung geschuldet, wird der Innovationskompetenz, nicht nur Bestehendes optimieren, sondern auch radikale Neuerungen umsetzen zu können, ein hoher Stellenwert für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beigemessen (Priddat 2004, 282; Staudt/Kriegesmann 2002; Tidd/Bessant/Pavitt 2001).Als eine kritische EinflussgröΒe dieser dynamischen organisationalen Fähigkeit (Teece/Pisano/Shuen 1997) wird in aktuellen empirischen Studien die Unternehmenskultur betont (Ernst 2003; Salomo/Kleinschmidt/de Brentani 2005). Noch vor "harten" Determinanten wie Technologic oder Organisadonsstruktur werden auf das Verhalten der Mitarbeiter einwirkende "weiche" Variablen als Treiber des Innovationserfolgs in Anschlag gebracht (Claver/Llopis/Garcia/Molina 1998; Lemon/Sahota 2004; Schneider 2000). Auch in aktuellen Beiträgen zum auf die Leistungsbeiträge von Schlüsselpersonen abstellenden Promotoren-Modell wird angenommen, dass "Effektivität und Effizienz von Promotoren (...) durch eine innovationsbewuΒte Unternehmenskultur noch weiter gesteigert" werden können (Hauschildt 2001, 280).Mit der wachsenden Aufmerksamkeit für die Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor für Innovation hat die empirische Bearbeitung des Forschungsfeldes nicht Schritt gehalten: Nach einer "Kulturbeflissenheit" der 1980er Jahre (Dierkes 2003) wurde reklamiert, dass "Studien xum EinfluΒ der (...) Organisationskultur (...) auf den Innovationserfolg fehlen" (Hauschildt 1993, 308). Auch in Meta-Analysen zu den Erfolgsfaktoren der Neuproduktentwicklung wurde eine "kulturelle" Forschungslücke identifiziert (Balachandra/Friar 1997). Aktuellen betriebswirtschaftlichen Beiträgen sind schlieΒlich Befunde zu entnehmen, weiche eine Zusammenhangsvermutung von Innovationskultur und Innovationserfolg empirisch unterfüttern: Ernst kann zeigen, class eine "innovationstreundliche Unternehmenskultur (...) signifikant den Innovationserfolg" erhöht (2003, 39). Salomo, Kleinschmidt und de Brentani (2005, 254) weisen an einem Sample von 146 Unternehmen "die besondere Bedcutung (...) innovationsorientierter Unt...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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