Zur Entwicklung Transnationaler Unternehmensidentitäten in Einer Weltgesellschaft**/Towards the Development of Transnational Corporate Identities in the Global Society
Zeitschrift für Personalforschung › Band 21 Nr. 2, April 2007
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Zeitschrift für Personalforschung › Band 21 Nr. 2, April 2007
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Numerous anthropologists, political scientists, experts in organization theory and managers of organizational development departments agree in their assessment that national culture influences or even defines to a great extent the business culture within a country and therefore that organizations operating across borders encounter barriers with respect to transnational communication and cooperation. Many empirical studies which have been conducted corroborate this assumption, but few explicitly discuss the fundamental premises on which this perception is based, or how cross-national communication barriers can be explained. Based on a concept of culture that differs considerably from traditional models, a second group of social scientists has recently begun to question the inevitable persistence of such cross-national barriers to transnational interaction. Agreement with one or the other of the two views results in different implications for organizational development programs of cross-nationally operating companies.
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Auszug
Zur Entwicklung Transnationaler Unternehmensidentitäten in Einer Weltgesellschaft**/Towards the Development of Transnational Corporate Identities in the Global Society
1. Einleitung
Klassische kulturwissenschaftliche Ansätze (Trompenaars 1993; Hofstede 1992) ebenso wie Theorien internationaler Beziehungen (Pfaff 1993; Hannerz 1991; Gellner 1983; Hoffmann, 1966; Waltz, 1959; Morgenthau, 1950) insistieren auch in Zeiten voranschrei tender okonomischer Globalisierung und soziokultureller Transnationalisierung auf der Dominant nationalstaatlicher Kulturen als primäre Quelle individueller und kollektiver Identität (Kammel/Teichelmann 1994; Chay 1993). In Anlehnung an diese Modelle schlussfolgern Social- und Wirtschaftswissenschaftler (Pausenberger 1994; Pugh 1993), dass die jeweiligen Denk-, Fühl- und Handlungsparadigmen in den einzelnen Nationalstaaten Kommunikations- und Kooperationsbarrieren für internationale sowie transnationale Interaktionen darstellen (Trompenaars 1993). Für die Führung grenzuberschreitend tätiger bzw. multinationaler Unternehmen bedeutet dies, dass sich die Arbeitseinstellungen, Arbeitspraktiken und Führungsstile in den einzelnen Ländern auch in Zukunft erheblich unterscheiden würden, so dass bei multinationalen Organisationen sowie transnationalen Interaktionen mit kulturbedingten Effektivitätsverlusten zu rechnen ist (DiMuccio/Rosenau 1992; Mlinar 1992; Sklair 1991; Appadurai 1990).Nimmt man die Vorstellung von Kultur als sich ständig (re)konstruiertes Bedeutungssystem zur Grundlage weiterreichender Globalisierungstheorien, dann liegt die Schlussfolgerung nahe, dass in Zeiten, in denen die Weltmärkte und transnationalen Wirtschaftseliten nationalstaatliche Märkte und Eliten dominieren, so ziokulturelle Konstruktions- und Reproduktionsprozesse in Gang gesetet werden, die eine Überlagerung nationalstaatlicher Kulturen durch transnationale (und subnationale) kollektive Identitäten begünstigen.2. Ziele/Fragenstellungen und die Relevanz des ThemasZiel der Untersuchung ist es, Theorien zu diskutieren, die die Frage stellen, ob es in global agierenden Organisationen (insb. bei grenzüberschreitend eingesetzten Führungskräften) Anzichen für die Exzstenz bzw. die Herausbildung einer transnationalen Kultur gibt, und wie von Seiten der Personalentwicklung darauf zu reagieren ist.Es leiten sich daraus folgende konkrete Fragestellungen ab:a) Welche Bedeutung (siehe Kapitel 2) hat das Thema nationale versus transnationale kulturelle Unternehmensidentitäten fur globale Organisationen?b) Welche Theorien (siehe Kapitel 3 und 4) sind für die Diskussion um den Bedeutungsverlust nationaler Identifikationsmuster relevant?c) Welche Ursachen (siehe Kapitel 5) sind fur die Herausbildung einer transnationalen Kultur die entscheidenden?Von besonderer Relevant wäre die Herausbildung einer transnationalen kulturellen Id...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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