Durch Reden Zum Handeln?!* Zur Rolle Freiwilliger Unternehmensinitiativen Bei Der Verbreitung von Sozialstandards
Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik › Band 6 Nr. 2, Mai 2005
Angeknüpft als:
Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik › Band 6 Nr. 2, Mai 2005
Angeknüpft als:Zusammenfassung
This article is concerned with why multinational firms participate voluntarily in initiatives for the improvement of social standards and what role these initiatives play for the diffusion of social standards. With the help of the New Sociological Institutionalism it will be shown in what way these voluntary initiatives of multinational firms are part of the institutionalization of so-called Myths of CSR (Corporate Social Responsibility). From a sociological point of view the institutionalization and de-institutionalization of these myths will make clear why multinational companies move "from talking the walk to walking the talk".
Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Auszug
Durch Reden Zum Handeln?!* Zur Rolle Freiwilliger Unternehmensinitiativen Bei Der Verbreitung von Sozialstandards
1. Einleitung
Multinationale Unternehmen geraten wegen z. T. menschenrechtsverletzender Arbeitsbedingungen und schlechter Sozialstandards in ihren Wertschöpfungsketten zunehmend in die öffentliche Kritik. Unternehmen reagieren darauf mit freiwilligen Initiativen und Instrumenten, was sich nicht nur in der wachsenden Anzahl von Verhaltenskodizes1, der Zunahme von freiwilligen Kommunikationsplattfbrrnen oder Konferenzen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) widerspiegelt. Diesem Engagement wird jedoch vorgeworfen, keine tatsächliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette herbeizufuhren und lediglich ,,Lippenbekenntnis" zu sein.Der Artikel geht der Frage nach, warum multinationale Unternehmen an solchen freiwilligen Initiativen teilnehmen und welche Rolle dieses gesetzlich nicht verbindliche Engagement für die Entstehung und Verbreitung von Sozialstandards spielen kann. Dafür wird eine soziologische Perspekdve gewählt, in der Grundelemente des Neuen Soziologischen Institutionalismus für diese Fragestellung fruchtbar gemacht werden.Im Weiteren erfolgt zuerst eine Hinführung zur Problematik und zum aktuellen Diskurs über freiwillige Sozialstandards multinational Unternehmen (Abschnitt 2). Im Anschluss werden Grundelemente des Neuen Soziologischen Insdtudonalismus vorgestellt (Abschnitt 3). Diese theoretische Perspektive wird dann im Hinblick auf die aufgeworfene Fragestellung, warum sich Unternehmen freiwillig engagieren, fruchtbar gemacht und die These von Mythen zu CSR entwickelt (Abschnitt 4). Im darauf folgenden Abschnitt werden Genese, Verbreitung, Institutionalisierung und Krise von Mythen in einer ,,CSR-Mythenspirale" abgebildet, die den Prozess vom Reden zum Handeln verdeutlichen will (Abschnitt 5). Es folgen einige Schlussbemerkungen (Abschnitt 6).2. Sozialstandards multinationaler Unternehmen - Freiwillige InitiativenSozialstandards multinationaler Unternehmen2 sind ein vieldiskutierter Aspekt...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Geförderte Links
ver las páginas en versión mobile | web
ver las páginas en versión mobile | web
© Copyright 2012, vLex. Alle Rechte vorbehalten.
vLex-Inhalte Deutschland
vLex durchsuchen
Für Berufstätige
Für Mitglieder