Auszug
Karl Homanns Programm Einer öKonomischen Ethik 'a View From Inside' in Zehn Thesen
"[D]ie wertvollsten Einsichten sind die Methoden."^
In der Festschrift zu seinem 65. Geburtstag äußert Karl Homann eine gewisse Unzufriedenheit über die weitgehend verständnislos betriebene Rezeption seiner Arbeiten (vgl. Pies et al. 2008: 15, 18ff.). Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der ökonomischen Ethik nicht nur begrüßenswert, sondern geradezu verthenstvoll, dass Aßländer und Nutzinger (2011) den Versuch unternehmen, eine neue Runde der Diskussion zu eröffnen und die Theoriedebatte auf eine sachlichere) Grundlage zu stellen.Da mir für meine Stellungnahme zu ihren kritischen Anmerkungen nur sehr wenig Raum zur Verfügung steht, kann ich nicht auf alle Punkte eingehen. Ich beschränke mich daher auf einige wenige Überlegungen, die ich der Kürze halber thesenhaft vortrage. Sie sollen deutlich werden lassen, dass der Rezeption des Homann- Ansatzes einer ökonomischen Ethik gravierende Missverständnisse im Wege stehen, die man nicht allein dem Unvermögen des Autors (und seiner Schüler) ankreiden kann. Ich ergänze dies durch den Versuch, einige systematische Zusammenhänge zu skizzieren, die der Rezeption leicht aus dem Blick geraten. Vielleicht ist das der wichtigste Beitrag, den ein so knapp bemessenes Korreferat zur konstruktiven (Nfeu-)Eröffnung einer ernsthaften Theoriedebatte zu leisten vermag.1....Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Geförderte Links
