Legitimation Transnationaler Normbildung Am Beispiel von Iso 26000
Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik › Band 10 Nr. 1, Januar 2009
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Legitimation Transnationaler Normbildung Am Beispiel von Iso 26000
Vorstellung eines Dissertationsprojektes
1. Hintergrund: Corporate Social Responsibility im globalen RaumDurch globalisierte Märkte und die zunehmende Exterritorialität von Unternehmen hat ein "erheblicher Teil jenes politischen Instrumentariums, das nach dem Zweiten Weltkrieg zur Steuerung des »modernen Kapitalismus« entwickelt worden ist, seine Wirkung verloren" (Grande 2004: 385). Internationale unternehmerische Aktivitäten entziehen sich mehr und mehr nationalstaatlicher Einflussmöglichkeiten, wodurch sowohl Kongruenz- als auch Konkurrenzprobleme entstehen (vgl. Grande 2004: 386; Zürn 1998: 9 ff.; 2001: 46). Erstere bestehen "immer dann, wenn die Reichweite gesellschaftlicher Probleme nicht deckungsgleich ist mit dem Wirkungsbereich staatlicher Politik" (Grande 2004: 386). Dies gilt beispielsweise im Bereich der Internationalisierung der Kapitalmärkte, aber auch für Teile der Umweltpolitik, etwa den Bereich Klimaschutz (vgl. Reinicke 2003). Konkurrenzprobleme entstehen durch zwischenstaatliche Steuergefälle, unterschiedliche Rechts système und so genanntes ,regime-shopping' (vgl. Haipeter/ Banyuls 2007: 375; Streeck 1998) der Konzerne mit Blick auf Länder mit niedrigen Lohnniveaus und zuweilen minimalen Sozial- oder Umweltstandards (vgl. Grande 2004: 387; Zürn 1998: 19). Die dadurch drohende "Deregulierungsspirale" (Zürn 1998: 20) wird in der öffentlichen Debatte seit eini...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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