Transcendence Matters! Institutioneller Wandel in Der Hindu-Welt Als Transitionale Verschränkung von Globalem Wettbewerb Und Lokalem Nicht-Wettbewerb (Dharma)

Zeitschrift für Wirtschafts- und UnternehmensethikBand 6 Nr. 1, Januar 2005

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Auszug


Transcendence Matters! Institutioneller Wandel in Der Hindu-Welt Als Transitionale Verschränkung von Globalem Wettbewerb Und Lokalem Nicht-Wettbewerb (Dharma)

Vorstellung eines Dissertationsprojektes

1. Einleitung

Ist in der ökonomischen und philosophischen Diskussion von Werten oder ethischen Verhaltensregeln die Rede, so wird die Beschäftigung damit meist aus der deren wahrgenommener Abwesenheit heraus vorgenommen. Der Ansatz dieser Arbeit ist ein anderer: In einer nicht im westlichen Habitus säkularisierten Kultur wie der indischen sind Werte und Ethik in die religiös geprägte Lebenswelt eingebettet und erfüllen, was in hiesigen Debatten so lautstark gefordert wird: intrinsische Motivation. Diese kann im zu untersuchenden Fall durch außerweltlich begründetes Wohl (dem Glauben) anhand der religiösen Lehren wie Dharma und Karma erklärbar gemacht werden.

Ein solcher Ansatz erfordert eine Ergänzung der ökonomischen Methode, denn zur wissenschaftlichen Erfassung einer religiösen Lebensform ist die Einsicht erforderlich, dass nicht nur die Geschichte von Belang ...

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