Zusammenfassung
This paper presents a portfolio analysis of diaconic institutions in the region of Western Pomerania. It is built on an adopted BCG-matrix and reveals strengths and weaknesses of existing service packages. It is obvious that a service is usually started when a diaconic institution realises a social necessity for aid, but no financial support is given by insurances or the government. In order to be able to render this service the institution must have funds raised by donations or by cash flows from products that are generating profit. However, this will call for-profit competitors on the market and challenge the system. [PUB ABSTRACT]
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Auszug
Leistungsprogrammplanung Karitativer Nonprofit-Organisationen Als Instrument Des Ethik-Controlling*: Eine Exemplarische Analyse Des Portfolios Diakonischer Sozialleistungsunternehmen in Vorpommern
1. Einleitung
Obwohl die Träger der Freien Wohlfahrtspflege 2u den bedeutenden Anbietern auf den Sozialmärkten1 zählen, gibt es bislang in der deutschsprachigen Literatur im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen nur vergleichsweise wenige wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten, die sich explizit mit der Betriebswirtschaftslehre einer oder mehrerer dieser Organisationen beschäftigen (vgl. Helmig/Michalski 2008). Im Vergleich zur internationalen Forschung (vgl. z. B. Frumkin 2002; Glaeser 2003; Hansmann 1987; Kendall 2003; Salamon et al. 2004) stellt die Betriebswirtschaftslehre dieses Segmentes eine sehr kleine Nische dar (vgl. z. B. Ottnad et al. 2000; Enste 2004; Quasdorff 2005; Fleßa 2006), die ihre Bedeutung in der Praxis nicht adäquat widerspiegelt.Nach Schätzungen arbeiteten im Jahr 2004 1,34 Millionen Menschen bzw. 4 % der Beschäftigten Deutschlands in den Krankenhäusern, Pflegediensten, stationären und ambulanten Institutionen der Altenhilfe, Einrichtungen der Wohnungslos enhilfe, Jugendhilfe etc. der Freien Wohlfahrtspflege (vgl. Enste 2007: 12), d. h. deutlich mehr als z. B. in der Gebrauchs- oder Verbrauchsgüterindustrie mit 259.000 bzw. 1.100.000 Beschäftigten (vgl. Institut der Deutschen Wirtschaft 2005: 28). Der Jahresumsatz der Freien Wohlfahrtspflege wird auf 55 Milliarden Euro geschätzt (vgl. Enste 2007: 12). Trotzdem wird dieses Segment der deutschen Wirtschaft kaum wissenschaftlich untersucht.Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind die Unternehmen der Freien Wohlfahrtspflege Nonprofit-Organisationen (NPO), wobei dieser Begriff in der deutschsprachigen ökonomischen Literatur nicht einheitlich definiert wird (vgl. z. B. Powell 1987; Connors 1988; Oster 1994; Horak 1995; Schwarz et al. 1999; Badelt et al. 2007). HeImig/Michalski (2008) führten einen Vergleich deutscher und US-amerikanischer Forschungsbeiträge zur Nonprofit-Forschung in ökonomischen Zeitschriften durch. Sie stellen fest, dass die internationale Klassifizierung von NPO in der deutschsprachigen ökonomischen For...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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