Public Private Partnerships in Der Entwicklungszusammenarbeit: Wirkungen Und Lessons Learnt Am Beispiel Des Gtz/Ave Projektes
Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik › Band 8 Nr. 2, Mai 2007
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The importance of public-private partnerships in development cooperation is increasing. Against this background the article analyses the effectiveness of the public-private partnership between the German Technical Cooperation (GTZ) and the Foreign Trade Association of the German Retail Industry (AVE). The partnerships project aimed to improve compliance with social standards in the textile industry. The analysis focuses on the effectiveness of the national round tables in Bulgaria, China, and in the Philippines. The article also discusses factors, such as global market structures, the different background conditions in developing countries and the cooperation between project partners, that have an influence on the success of partnership projects.
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Auszug
Public Private Partnerships in Der Entwicklungszusammenarbeit: Wirkungen Und Lessons Learnt Am Beispiel Des Gtz/Ave Projektes
1. Einleitung1
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusamrnenarbeit (BMZ) und die Gesellschaft fur technische Zusamrnenarbeit (GTZ) arbeiteten von 2003 bis 2006 mit der Auenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE) in einem Public-Private Partnership (PPP) zusammen, um die Einhaltung von grundlegenden Sozialstandards in den wichtigsten Zulieferländern des deutschen Einzelhandels zu fördern. Von den Mitgliedsunternehmen der AVE wurde die Durchführung von Audits in ihrem Zulieferfirmen beauftragt und die GTZ richtete nationale Runde Tische (als Multistakeholder-Foren) zum Thema Sozialstandards ein, um eine gesamtgesellschaftliche und politische Diskussion der Thematik zu initiieren.Das BMZ fuhrte bereits 1999 zur Forderung der !-Cooperation von öffentlichen und privaten Akteuren eine PPP-Fazilität ein.2 Im Rahmen dieser Fazilität fördert das BMZ auch so genannte "Strategische Allianzen". Dies sind größere Projekte zur Erreichung entwicklungspolitischer Ziele, in denen ein PPP nicht nur mit einzelnen Unternehmen, sondern mit einer Reihe von Unternehmen oder Verbänden durchgeführt wird, um so eine größere Breitenwirksamkeit zu erreichen. Eine der ersten und größten strategischen Allianzen stellt das oben genannte PPP (im Folgenden kurz GTZ/AVE-Projekt) dar. PPPs sind seit Ende der 1990er Jahre ein etabliertes und wichtiges Instrument der deutschen Entwicklungszusammenarbeit geworden. In der Global-Governance-Debatte werden PPPs als wichtige alternative Steuerungsinstrumente diskutiert, die zur Bereitstellung öffentlicher Güter beitragen können. Doch während Befürworter PPPs als sinnvolle Lösungsansätze zur Bearbeitung globaler Probleme und als Komplement staatlicher Regulierung beschreiben, stehen Skeptiker der Zusammenarbeit mit und Einbeziehung von privatwirtschaftlichen Akteuren in Prozesse globalen Regierens kritisch gegenüber. Beide Seiten stützen sich aber bisher nur auf vage Argumente, da die Wirkungen von PPPs bisher nur selten systematisch (und empirisch) untersucht worden sind. Dieser Beitrag versucht zu dieser (Forschungs-)Lücke einen konzeptionellen und empirischen Beitrag zu leisten, in dem einerseits konzeptionelle und methodische Überlegungen zur Wirkungsanalyse vorgestellt werden, aber auch empirische Ergebnisse einer durchgeführten Wirku...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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