Mitbestimmung Aus Personalwirtschaftlicher Und Rechtstheoretischer Sicht

Industrielle BeziehungenBand 13 Nr. 4, Oktober 2006

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Zusammenfassung


Die Institution Betriebsrat aus personalwirtschaftlicher Sicht, by M Muller is reviewed. Also reviewed are: Human Resource Management, Personalauswahl und Theorien industrieller Beziehungen. Interaktionskulturen aus einer Negotiated Order-Perspektive, by S Konig; Arbeitnehmermitwirkung in einer sich globalisierenden Arbeitswelt. Employee Involvement in a Globalising World, edited by C Hohmann-Dennhardt, M Schmidt, and A Seifert; and Arbeitsrecht im sozialen Dialog, edited by W Kohte, H Dorner, and R Anzinger.

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Auszug


Mitbestimmung Aus Personalwirtschaftlicher Und Rechtstheoretischer Sicht

* Müller, M. (2005): Die Institution Betriebsrat aus personalwirtschaftlicher Sicht. München/Mering. Rainer Hampp Verlag.

* König, S. (2005): Human Resource Management, Personalauswahl und Theorien industrieller Beziehungen. Interaktionskulturen aus einer Negotiated Order-Perspektive. München/Mering. Rainer Hampp Verlag.

* Höland, A./Hohmann-Dennhardt, C./Schmidt, M./Seifert, A. (Hrsg.) (2005): Arbeitnehmermitwirkung in einer sich globalisierenden Arbeitswelt. Employee Involvement in a Globalising World. Liber Amicorum Manfred Weiss. Berlin. Berliner Wissenschafts-Verlag.

* Kohte, W./Dörner, H.-J./Anzinger, R. (Hrsg.) (2005): Arbeitsrecht im sozialen Dialog. Festschrift für Hellmut Wißmann zum 65. Geburtstag. München. Beck.

1. Einleitung

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer/innen, ihre Partizipation an der Festlegung der Bedingungen, unter denen ihre Arbeit verausgabt wird, ist bei Juristen/innen wie bei Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler/innen ins Gerede gekommen. Nicht nur das anrüchige Verhalten von Betriebsräten und Managern des VW-Konzerns hat die Idee der Mitbestimmung (ein Stück weit) diskreditiert. Politisch motivierte Forderungen aus Industrie und Arbeitgeberverbänden (vgl. BDA/BDI 2004) und ihnen nahe stehende Wissenschaftler (vgl. v. Werder 2004) bereiten den Boden für eine neue bzw. neuartige kritische Auseinandersetzung mit der Mitbestimmung, die ökonomische Argumente ins Zentrum der Auseinandersetzung rückt. Gleichwohl findet diese neuartige Kritik an der Mitbestimmung in den neuesten empirischen Untersuchungen keine Bestätigung (vgl. Keller 2006).

Konzeptionell stützt sich die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Debatte vor allem auf zwei Ansätze: Die so genannte "Partizipationstheorie" (Thannisch 2006) und den Property-Rights-Ansatz. Letzterer begreift die Mitbestimmung der Arbeitnehmer/innen als eine Verwässerung unternehmerischer Entscheidungsbefugnisse. Er liefert somit d...

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