Intermediarität Und Gewerkschaftliche Identität

Industrielle BeziehungenBand 12 Nr. 2, April 2005

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Auszug


Intermediarität Und Gewerkschaftliche Identität

Mit ihrer Kontroverse über das Konzept der Intermediarität hauchen Joachim Beerhorst und Walther Müller-Jentsch einer bereits töt geglaubten Debatte neues Leben ein. Über Gewerkschaftstheorien wird in den Sozialwissenschaften seit Jahren nicht mehr gestritten. Und doch, das deuten beide Kontrahenten an, ist das Thema von brennender Aktualität. Denn in den tagespolitischen Auseinandersetzungen stehen die Gewerkschaften seit längerem mit dem Rücken zur Wand. Von Mitgliederverlusten gebeutelt und als notorische Reformverhinderer attackiert, sehen sie ihre gesellschaftliche Rolle wohl erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik grundlegend zur Disposition gestellt. Lässt sich dieser Wandel mit dem Konzept der intermediären Organisation noch zureichend erfassen? Und kann die Vert...

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