Effekte von Interpersonalen Konflikten Und Widerstand von Führungskräften Auf Die Implementierung von Verfahrensinnovationen**

Zeitschrift für PersonalforschungBand 20 Nr. 2, April 2006

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Zusammenfassung


This paper analyzes the differential effects of task conflicts, resource conflicts, and resistance against the implementation of process innovations in organizations. We argue that task conflicts have positive and negative effects, but that resource conflicts have consistently negative effects on the implementation of process innovations. These assumptions were tested on a sample of middle managers from different German organizations of various sizes and sectors by using linear structural equation modeling. All fit indices confirm the adequacy of the model regarding direct and indirect effects of the type of conflict and of resistance as predictors for the implementation of process innovations. Resource conflicts are shown to have the most negative effect on implementation.

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Auszug


Effekte von Interpersonalen Konflikten Und Widerstand von Führungskräften Auf Die Implementierung von Verfahrensinnovationen**

1. Problemstellung

Bemühungen von Organisationen uni die Steigerung ihrer Innovadvität können sowohl an einer unzureichenden Unterstützung der organisationsweiten Ideengenerierung, als auch einer unzureichenden Unterstützung der Implementierung scheitern (Gebert 2002; Hauschildt 2004; Krause 2006a). Während für die Ideengenerierung eine Fülle von Forschungsergebnissen zu individuellen, gruppenbezogenen und organisationsbezogenen Determinanten vorliegen (vgl. Krause 2004b), muss man im Hinblick auf die Implementierung festhalten, dass daxu bislang wenig gesichertes Wissen vorliegt (Axtell/Holman/Unsworth/Wall/Waterson 2000). Der nachstehende Beitrag konzentriert sich deswegen auf die Implemenderung.

Da gerade Verfahrensinnovationen, also Veränderungen des innerorganisatorischen Prozesses der Leistungserstellung, geeignet sind, komplexe politische Prozesse (Fragen von Macht und Einfluss, vgl. Krause, 2006b, Krause/Kearney 2006) zu aktualisieren, erscheint es forschungsmethodisch als relevant und aufschlussreich, Implementierungsbedingungen gerade im Hinblick auf Verfahrensinnovationen zu untersuchen und dabei von einer konflikttheoretischen Perspektive auszugehen (Hauschildt 2004, 160ff.).

Die Implementierung von Verfahrensinnovationen impliziert organisationalen Wandel. Die gezielte Unterstützung dieses Proxesses durch ein geeignetes Personalmanagement (vgl. Klimecki/Gmür 1998) setzt voraus, dass zuvor Barrieren der Implemenderung geklärt worden sind. Indem wir derartige Barrieren nachstehend zu präzisieren versuchen, werden zugleich strategische Ansatzpunkte erkennbar, über die durch Personalmanagement der Implementierungsprozess untersrütxt und damit letztlich auch die Innovadvität von Organisationen gefördert werden kann (Bonn/Gmur/ Klimecki 2004). Auf derartige Folgerungen wird zum Abschluss dieses Beitrags eingegangen werden.

Der Tatbestand, dass Konflikte bei der Implemenderung von Verfahrensinnovationen und der Bewältigung des damit verbundenen orgnnisationalen Wandel...

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