• Das WTO Streitbeilegungsverfahren und ostasiatische Lokalkultur. Unter besonderer Berücksichtigung der Erfahrungen Südkoreas

Verlag:
AV Akademikerverlag
Erscheinungsdatum:
2012-06-28
Autoren:

(Studium der Regionalwissenschaften China an derUniversität zu Köln, Nebenfach Wirtschaftsrecht.Angestellte bei KOTRA, Korea Trade Center,Investitionsabteilung, Frankfurt am Main)
ISBN:
9783639433869

Beschreibung:

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Die Globalisierung bringt zunehmend Wirtschaftsstreitigkeiten mit sich. Innerhalb der WTO ist ein Verfahren, das Dispute Settlement Understanding (DSU) verankert, welches sich mit Streitigkeiten zwischen Mitgliedsstaaten beschäftigt. Dabei treffen häufig Staaten aufeinander, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen. Das DSU ist dem westlichen Rechtsverständnis näher, als dem ostasiatischen. Wie finden sich asiatische Länder im DSU zurecht? Sind sie aufgrund ihrer kulturell bedingten Abneigung von Gerichtsverfahren in dem heute geltendem Prozessrecht benachteiligt? Dem Leser werden zunächst über einen historischen Abriss, die Grundlagen des WTO-Streitbeilegungsverfahren vermittelt. Daraufhin folgt eine Einführung in die ostasiatische Rechtskultur, in dem der soziopsychologische aber auch philosophische Einfluss eine grosse Rolle spielt. Abschließend wird anhand einer Falluntersuchung der Streitbeilegungsverfahren am Beispiel Koreas gezeigt, wie ein Land sein Konfliktverhalten ändern kann, um sich einer internationalen Organisation anzupassen. Das Buch richtet sich an Geschäftsleute, die sich mit Asien beschäftigen und Personen, die Interesse an Asien und seine Kultur haben.

MATERIAS: China, WTO, GATT, Welthandelsorganisation, Streitbeilegung, Schlichtung, Korea, Dispute Settlement Understanding, ostasiatische Kultur, Konfuzianismus