• Korruptionsprävention im Verhältnis von Pharmaindustrie zu Fachkreisen. Rechtlicher Rahmen und Selbstkontrolle

Verlag:
Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
Erscheinungsdatum:
2011-12-20
Autoren:

(Jahrgang 1985, studierte Rechtswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main (2004-2008), absolvierte promotionsbegleitend die Zusatzqualifikation Pharmarecht an der Philipps-Universität in Marburg (2009-2011) und ist derzeit als Rechtsreferendar in einer internationalen Anwaltssozietät in Düsseldorf im Bereich Healthcare tätig.)
ISBN:
9783838118482

Beschreibung:

Die Kooperation pharmazeutischer Unternehmen mit Angehörigen der Gesundheitsberufe, insbesondere mit Ärzten, ist in ihren zahlreichen Facetten elementare Basis für die Funktionsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitssystems. Sie bietet jedoch zugleich Nischen für korrupte Aktivitäten, die eine Bedrohung für die Finanzierbarkeit der Krankenkassen und die Lauterkeit des Pharmawettbewerbs darstellen. Jene Problematik hat in den beiden vergangenen Jahrzehnten zu einem mehrstufigen Normengeflecht geführt, das von staatlichen Präventionsbestrebungen über die verbandliche Selbstregulierung bis hin zu Harmonisierungsmaßnahmen des europäischen Richtliniengebers reicht. Die Bearbeitung befasst sich zentral mit der Grundordnung dieser Regelungsebenen und beleuchtet die Strukturen des kooperationsspezifischen Rechtsrahmens. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Verhältnis der nationalen Rechtsordnung zum Regelungskorsett des Gemeinschaftskodexes sowie zu Kodizes und Spruchpraxis des FSA. Hieraus lassen sich nicht nur Rückschlüsse auf Compliance-Anforderungen in der pharmazeutischen Industrie ziehen, die Aufschlüsselung der Rechtslage gibt auch Anlass zu Reformüberlegungen.

MATERIAS: Pharmarecht, Gesundheitsvorsorge, Kooperation, Korruption, Prävention, Fachkreise, Compliance, Selbstregulierung, FSA, Gintec