• Mikrostaaten in Europa. Ein Paradoxon im Zeitalter von Interdependenz und Globalisierung?

Verlag:
Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
Erscheinungsdatum:
2009-09-08
Autoren:

(Mag. iur Dr. iur.; Studium in Wien + Barcelona; Promotion in Völkerrecht und Internationale Beziehungen; bisher tätig in den Bereichen Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit sowie bi- und multilaterale Diplomatie u. a. für King''s College (London), Weltbank (Paris), UNICEF (New York City), und das öst. Außenministerium (Tel Aviv, Wien).)
ISBN:
9783838110776

Beschreibung:

Die europäischen Mikrostaaten werden von manchen als „Raritätenkabinette für emsige Philatelisten“, „Stücke heiler Bilderbuchwelt im Miniformat“ oder „hochindustrialisierte Disney- Länder“ abgetan, andere wiederum wollen sie zu letzten Bastionen gegen die globale Einheitskultur oder einsame Horte demokratischer Ideale hochstilisieren. Keine dieser Ansichten wird ihnen jedoch gerecht. Es ergeben sich unter anderem folgende Fragen: Auf welche besonderen Umstände und/oder Ursachen sind Entstehung und Fortbestand der Mikrostaaten in Europa zurückzuführen? Lassen sich daraus Schlüsse auf die Chancen einer weiteren Entwicklung ziehen? In welcher Weise haben sich die durch Globalisierung, Interdependenz, Regionalisierung und Regionalismus ausgelösten Veränderungen des internationalen Systems auf die Mikrostaaten ausgewirkt? Welchen Platz nehmen die kleinsten Mitglieder der europäischen Staatengemeinschaft heute im Rahmen der politischen und rechtlichen Ordnung Europas ein? Diese Arbeit unternimmt den Versuch zu klären, welche Stellung und Funktion den europäischen Mikrostaaten im 3.Jahrtausend zukommen kann.

MATERIAS: Völkerrecht, Mikrostaat, Islanding, Malta, San Marino, Monaco, Andorra, Liechtenstein, Luxemburg