Jahresbericht Zum 31. Dezember 2021. - Deka International S.A.Luxembourg

Published date26 Abril 2022
SectionKapitalmarkt
IssuerDeka International S.A.Luxembourg
Deka International S.A.
Luxembourg
Mix-Fonds:
Jahresbericht zum 31. Dezember 2021.
Ein Investmentfonds mit Teilfonds gemäß Teil II des Luxemburger Gesetzes vom 17. Dezember 2010 über Organismen für gemeinsame Anlagen (AIF).
Mix-Fonds: Balance Mix 20
Tätigkeitsbericht.

Das Anlageziel des Teilfonds Mix-Fonds: Balance Mix 20 ist die Erzielung stetiger Erträge bei geringfügig erhöhtem Risiko durch die Investition in ein breit gestreutes Anlageportfolio sowie eine positive Entwicklung der Kurse der im Fondsvermögen enthaltenen Vermögenswerte.

Zur Umsetzung der Anlagestrategie wird eine Anlage in aktiennahe Finanzanlagen in Höhe von 20 Prozent des Fondsvolumens angestrebt (Aktienfondsquote). Dafür wird durch das Fondsmanagement mindestens monatlich eine Readjustierung (Rebalancing) der Investitionsgewichtungen vorgenommen. Die Anlagen können in in- und/oder ausländischen Wertpapieren erfolgen. Der Anlageschwerpunkt liegt auf den Ländern der Euro-Zone (Euroland). Weiterhin können Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Dem Teilfonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess basiert auf einer fundamental orientierten Kapitalmarkteinschätzung. Dabei werden die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen bewertet. Weitere Auswahlkriterien (z.B. Bewertung, Liquidität, Gewinne, Sentiment) fließen in die Chance-Risiko-Analyse ein. Auch sind die Auswahlkriterien wie bspw. Bonität, Regionen und Sektoren bei der Portfoliokonstruktion maßgebend. Danach werden die erfolgversprechenden Zielfonds und Wertpapiere ausgewählt. Im Rahmen des Investmentansatzes wird auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar ist.

Der AIFM hat auf eigene Kosten und Kontrolle die Deka Vermögensmanagement GmbH in Frankfurt am Main mit der Ausführung der täglichen Anlagepolitik des Fonds und somit auch der einzelnen Teilfonds im Rahmen der vom AIFM vorgegebenen Richtlinien beauftragt.

Die diesem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten (Angaben gemäß Artikel 7 der Verordnung (EU) 2020/852).

Moderate Wertsteigerung

Das Berichtsjahr war geprägt von der andauernden Markterholung nach dem Corona-Einbruch in 2020. Die internationalen Börsen zeigten sich weitgehend unbeeindruckt von den branchenübergreifenden Lieferengpässen, welche die konjunkturelle Erholung ausbremsten. Auch der insbesondere aufgrund steigender Energiepreise ausgelöste deutliche Anstieg der Inflationsraten beeinflusste das Börsengeschehen kaum. Diese Entwicklung brachte jedoch die Notenbanken in das Dilemma, welche Zielvorgabe zu priorisieren ist: die Bekämpfung des Preisanstiegs oder die Stützung der Konjunktur. Das unverändert niedrige Zinsumfeld und die negativen Realzinsen unterstützten

Wichtige Kennzahlen Mix-Fonds: Balance Mix 20

*Berechnung nach BVI-Methode, die bisherige Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Performance* 1 Jahr 3 Jahre p.a. 5 Jahre p.a.
3,1% 3,4% 1,9%
Gesamtkostenquote 0,59%
ISIN LU0571516417



Übersicht der Anlagegeschäfte im Berichtszeitraum Mix-Fonds: Balance Mix 20
Wertpapier-Käufe in Euro
Renten 0
Rentenartige Wertpapiere und Rentenfonds 10.283.719
Aktien 0
Aktienartige Wertpapiere und Aktienfonds 2.998.567
Sonstige Wertpapiere und Fonds 0
Gesamt 13.282.286
Wertpapier-Verkäufe in Euro
Renten 0
Rentenartige Wertpapiere und Rentenfonds 8.686.772
Aktien 0
Aktienartige Wertpapiere und Aktienfonds 4.356.873
Sonstige Wertpapiere und Fonds 0
Gesamt 13.043.645

den Aktienmarkt und die Berichtssaison verdeutlichte zudem die gute Ertragslage der Unternehmen. Jedoch konnten die Emerging Markets sowie der chinesische Markt diesem Trend nicht folgen und entwickelten sich vergleichsweise schwächer.

Das Fondsmanagement hat im Berichtszeitraum die Portfoliostruktur entsprechend den Marktgegebenheiten angepasst. Zum Ende des Berichtszeitraums war der Fonds mit 99,2 Prozent des Fondsvermögens in Wertpapieren investiert, gegenüber 97,4 Prozent zu Beginn des Geschäftsjahres.

Einen Schwerpunkt bildeten Investitionen in Rentenfondsanteilen, die zuletzt 78,8 Prozent des Fondsvolumens umfassten (Vorjahr: 77,4 Prozent). Zum Anlagespektrum zählten vor allem Rentenfonds bzw. börsengehandelte Rentenfonds (ETF), deren Fokus sich auf Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten aus dem Euro-Währungsgebiet richtet.

In Aktienfonds waren zum Ende des Geschäftsjahres 20,4 Prozent investiert (Vorjahr 20,0 Prozent). Die Anlagen erfolgten in zwei Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Euroland.

Der Teilfonds Mix-Fonds: Balance Mix 20 verzeichnete im Berichtszeitraum eine Wertentwicklung von plus 3,1 Prozent.

Im Folgenden werden wesentliche Risiken und wirtschaftliche Unsicherheiten erläutert:

Die Vermögensgegenstände, in die die Gesellschaft für Rechnung des Teilfonds investiert, sind Risiken ausgesetzt. So können Wertverluste auftreten, indem der Marktwert der Vermögensgegenstände fällt oder Kassa- und Terminpreise sich unterschiedlich entwickeln.

Die Kurs- oder Marktwertentwicklung von Finanzprodukten hängt insbesondere von der Entwicklung der Kapitalmärkte ab, die wiederum von der allgemeinen Lage der Weltwirtschaft sowie den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern beeinflusst wird (Marktrisiken).

Aktien unterliegen erfahrungsgemäß Kursschwankungen und somit auch dem Risiko von Kursrückgängen. Diese Kursschwankungen werden insbesondere durch die Geschäftsentwicklung des emittierenden Unternehmens sowie die Entwicklungen der Branche und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst.

Mit der Investition in festverzinsliche Wertpapiere ist die Möglichkeit verbunden, dass sich das Marktzinsniveau, das im Zeitpunkt der Begebung eines Wertpapiers besteht, ändern kann. Steigen die Marktzinsen gegenüber den Zinsen zum Zeitpunkt der Emission, so fallen i.d.R. die Kurse der festverzinslichen Wertpapiere. Fällt dagegen der Marktzins, so steigt der Kurs festverzinslicher Wertpapiere. Diese Kursentwicklungen fallen jedoch je nach Laufzeit der festverzinslichen Wertpapiere unterschiedlich aus. Festverzinsliche Wertpapiere mit kürzeren Laufzeiten haben geringere Zinsänderungs- und Kursrisiken als festverzinsliche Wertpapiere mit längeren Laufzeiten.

Der Teilfonds darf Geschäfte mit Derivaten tätigen. Im Falle von Absicherungsgeschäften, die der Verringerung des Gesamtrisikos dienen, können ggf. auch die Renditechancen reduziert werden. Sofern im Rahmen der Anlagestrategie systematisch Derivate zu Investitionszwecken eingesetzt werden, kann sich das Verlustrisiko des Sondervermögens erhöhen. Der Einsatz von Derivaten birgt Risiken. Diese sind u.a. Kursänderungen des Basiswerts, Hebelrisiken, Stillhalterrisiken sowie allgemeine Marktschwankungen.

Durch den Ausfall eines Ausstellers (Emittent) oder eines Vertragspartners (Kontrahent), gegen den der Teilfonds Ansprüche hat, können für den Teilfonds Verluste entstehen. Das Emittentenrisiko beschreibt die Auswirkung der besonderen Entwicklungen des jeweiligen Emittenten, die neben den allgemeinen Tendenzen der Kapitalmärkte auf den Kurs eines Wertpapiers einwirken. Auch bei sorgfältiger Auswahl der Wertpapiere kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verluste durch Vermögensverfall von Emittenten eintreten. Die Gegenpartei eines für Rechnung des Teilfonds geschlossenen Vertrags kann teilweise oder vollständig ausfallen (Kontrahentenrisiko). Dies gilt sowohl für alle Verträge, die für Rechnung des Teilfonds geschlossen werden, als auch

Fondsstruktur Mix-Fonds: Balance Mix 20

Geringfügige Abweichungen zur Vermögensaufstellung des Berichts resultieren aus der Zuordnung von Zins- und Dividendenansprüchen zu den jeweiligen Wertpapieren sowie aus rundungsbedingten Differenzen.

Rentenfonds 78,8%
Aktienfonds 20,4%
Barreserve, Sonstiges 0,8%

für alle Transaktionen mit Wertpapieren wie z.B. Aktien und verzinsliche Wertpapiere sowie Derivate.

Die Risiken von Investmentanteilen, die für einen Teilfonds erworben werden (so genannte „Zielfonds“), stehen in engem Zusammenhang mit den Risiken der in diesen Zielfonds enthaltenen Vermögensgegenstände und der verfolgten Anlagestrategien. Das Engagement in Investmentanteilen ist somit marktüblichen und spezifischen Risiken unterworfen. Da die Manager der einzelnen Zielfonds voneinander unabhängig handeln, kann es vorkommen, dass mehrere Zielfonds gleiche Engagements tätigen. Hierdurch können sich bestehende Risiken kumulieren.

Die Veräußerbarkeit von Vermögenswerten kann potenziell eingeschränkt sein (Liquiditätsrisiko). Dies kann beispielsweise dazu führen, dass gegebenenfalls das investierte Kapital oder Teile hiervon für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen. Durch eine beeinträchtigte Liquidität von Vermögensgegenständen könnten zudem der Nettoinventarwert des Teilfonds und damit der Anteilwert sinken. Bei dem Sondervermögen manifestierten sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Liquiditätsrisiken.

Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr von unmittelbaren und mittelbaren Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten. Zur Bewertung und Vermeidung operationeller Risiken führt die Gesellschaft detaillierte Risikoüberprüfungen durch. Operationelle Risiken haben sich im Berichtszeitraum nicht verwirklicht.

Der Jahresbericht muss zusätzliche, während des abgelaufenen Geschäftsjahres eingetretene...

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