Urteil Nr. VI ZR 875/20 des VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs, 21-12-2021

CourtVI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs
ECLIECLI:DE:BGH:2021:211221UVIZR875.20.0
Docket NumberVI ZR 875/20
Date21 m 2021
ECLI:DE:BGH:2021:211221UVIZR875.20.0
BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL
VI ZR 875/20 Verkündet am:
21. Dezember 2021
Olovcic
Justizangestellte
als Urkundsbeamtin
der Geschäftsstelle
in dem Rechtsstreit
Nachschlagewerk: ja
BGHZ: nein
BGHR: ja
BGB § 31, § 826 C, E, Gb, H
a) Die Haftung einer juristischen Person aus § 826 BGB in Verbindung mit § 31 BGB
setzt voraus, dass einer ihrer verfassungsmäßig berufenen Vertreter im Sinne des
§ 31 BGB den objektiven und subjektiven Tatbestand des § 826 BGB verwirklicht
hat.
b) Eine sekundäre Darlegungslast eines Fahrzeugherstellers zu Vorgängen inner-
halb seines Unternehmens, die auf eine Kenntnis seiner verfassungsmäßig beru-
fenen Vertreter von der Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung
schließen lassen sollen, setzt jedenfalls voraus, dass das Parteivorbringen hinrei-
chende Anhaltspunkte enthält, die einen solchen Schluss nahelegen (Senatsurteil
vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, NJW 2021, 1669, Rn. 28 mwN).
BGH, Urteil vom 21. Dezember 2021 - VI ZR 875/20 - OLG Köln
LG Aachen

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