Urteil Nr. VI ZR 24/20 des VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs, 08-02-2022

CourtVI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs
ECLIECLI:DE:BGH:2022:080222UVIZR24.20.0
Date08 a 2022
Docket NumberVI ZR 24/20
ECLI:DE:BGH:2022:080222UVIZR24.20.0
BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL
VI ZR 24/20
Verkündet am:
8. Februar 2022
Böhringer-Mangold
Justizamtsinspektorin
als Urkundsbeamtin
der Geschäftsstelle
in dem Rechtsstreit
Nachschlagewerk: ja
BGHZ: nein
BGHR: ja
ZPO § 256 Abs. 1
a) Zum Feststellungsinteresse bei einer Klage auf Feststellung der Schadenser-
satzpflicht in einem sogenannten Dieselfall.
b) Auf mögliche künftige Belastungen mit Aufwendungen, die nur im Rahmen des
großen Schadensersatzes ersatzfähig wären, kann der Kläger sein Feststel-
lungsinteresse nicht stützen, wenn er sich nicht für die Geltendmachung des gro-
ßen Schadensersatzes entschieden hat, obwohl ihm diese Entscheidung möglich
und zumutbar ist (Senatsurteil vom 5. Oktober 2021 - VI ZR 136/20, ZIP 2021,
2553 Rn. 33).
BGH, Urteil vom 8. Februar 2022 - VI ZR 24/20 - OLG Zweibrücken
LG Frankenthal (Pfalz)

Um weiterzulesen

FORDERN SIE IHR PROBEABO AN

VLEX uses login cookies to provide you with a better browsing experience. If you click on 'Accept' or continue browsing this site we consider that you accept our cookie policy. ACCEPT