Urteil Nr. IV ZR 19/23 des IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs, 17-01-2024

ECLIECLI:DE:BGH:2024:170124UIVZR19.23.0
Date17 Enero 2024
Docket NumberIV ZR 19/23
CourtIV. Zivilsenat
ECLI:DE:BGH:2024:170124UIVZR19.23.0
BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL
IV ZR 19/23 Verkündet am:
17. Januar 2024
Schick
Justizangestellte
als Urkundsbeamtin
der Geschäftsstelle
in dem Rechtsstreit
Nachschlagewerk: ja
BGHZ: nein
BGHR: ja
BGB §§ 812 Abs. 1 Satz 1, 242 Cc; VVG § 5a Abs. 1 Satz 1 vom 13. Juli 2001
Es ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden, dass das Tatgericht die
Möglichkeit der Ausübung des Widerspruchsrechts nach § 5a Abs. 1
Satz 1 VVG a.F. versagt, wenn - bei gleichzeitiger Übersendung von und
Hinweis auf Versicherungsschein, Versicherungsbedingungen und Ver-
braucherinformationen - in der im Policenbegleitschreiben enthaltenen Wi-
derspruchsbelehrung auf den "Zugang dieses Schreibens" als den Um-
stand verwiesen wird, der den Lauf der Widerspruchsfrist auslöst (Fortfüh-
rung des Senatsurteils vom 15. Februar 2023 - IV ZR 353/21, BGHZ 236,
163).
BGH, Urteil vom 17. Januar 2024 - IV ZR 19/23 - OLG Frankfurt am Main
LG Frankfurt am Main

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